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CABNET – Central Asian Biodiversity Network



Projektleitung:

Dr. Michael Manthey
Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik

 

Koordination:

Jens Wunderlich
Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur

 

Kooperationen / Beteiligte Institutionen:

Eurasische Nationale Universität L.N. Gumilev in Astana /Kasachstan
(Prof.Dr. Parshina)

Al-Farabi Kasachische Nationale Universität
(Prof. Dr. Aidosova)

Nationales Institut für Wüsten, Flora und Fauna Turkmenistans
(Prof. Dr. Esenov)

Forschungszentrum für Forstwirtschaft und Gartenanbau in Tashkent/Usbekistan
(Prof. Novitski)

Universität Samarkand - Abteilung Biologie der naturwissenschaftlichen Fakultät
(Dekan: Dr. Mukhtar Gafarovich Nasyrov)

Förderung:

CABNET wird im Rahmen des DAAD-Maßnahmenpakets „Qualitätsnetz Biodiversität'' aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.


Laufzeit:

01.01.2011 — 30.12.2014

 

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens

In den Trockengebieten Turkmenistans, Usbekistans und Kasachstans sind viele Arten akut bedroht – vor allem durch Desertifikation, Überweidung und Wasserknappheit. Diese Herausforderungen können die Transformationsländer nur durch gemeinsame Strategien zur Erforschung und zum Schutz der Biodiversität bewältigen: indem regionale Probleme und Lösungsansätze diskutiert und gemeinsame Zukunftskonzepte entwickelt werden. Dialog und Austausch zwischen Institutionen der zentralasiatischen Länder müssen dafür noch etabliert werden. Das Hochschulkooperationsprojekt CABNET (Central Asian Biodiversity Network) stellt dabei die fachliche Aus- und Weiterbildung und die Etablierung eines dauerhaften, nachhaltigen und vielfältigen Netzwerks  zwischen den Partnerinstitutionen in den Mittelpunkt. Das Netzwerk soll außerdem auf weitere wissenschaftliche und Nichtregierungsorganisationen ausgedehnt werden.

 Schwerpunkte von CABNET sind der Auf- und Ausbau von Hochschulpartnerschaften, Süd-Nord und Süd-Süd Vernetzung durch gemeinsame Exkursionen und (Lehr-)Veranstaltungen, eine virtuelle Plattform, Wissens- und Methodentransfer durch gemeinsame Lehre und Forschung, Capacity Building für WissenschaftlerInnen, Studierende und MultiplikatorInnen sowie eine Evaluation der Machbarkeit eines „Exports“ des internationalen Studiengangs LENC (Landscape Ecology & Nature Conservation) der Universität Greifswald.


Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden

Wesentliche Komponenten von CABNET sind Netzwerkaktivitäten auf verschiedenen Ebenen.

Dazu zählen:

  1. Ausbau der Hochschulpartnerschaften: „Export“ einer integrierten, ökologisch-sozialen Naturraumkunde der Landschaftsökologie nach Mittelasien und der Konzeptionisierung eigenständiger Kurse/ Studiengänge mit regional adaptiertem Kontext,
  2. Ausbildung für eine Nachhaltige Entwicklung: Capacity Building durch Wissenschafts-Methodentransfer und Aus- und Weiterbildung von einzelnen Wissenschaftlern, Studierenden sowie Multiplikatoren,
  3. Nord-Süd und Süd-Süd Netzwerkbildung: Bearbeitung nationaler Herausforderungen – gemeinsame Ziele im Natur und Biodiversitätsschutz, Vermittlung, Kommunikation und Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit, Naturschutz als Konfliktprävention.


Exkursion in die Aralkum 2011



Extremer Lebensraum der winterkalten Wüsten, nur durch hochspezialisierte Arten zu besiedeln



Fachexkursionen – Verständniss und gemeinsame Visionen über Ländergrenzen, Generationen und Fachbereiche hinweg



Kompetenz schaffen und starke Naturschutzinstitutionen von unten

Weiterführende Projektinformationen als PDF zum downloaden / weiterführende links

Projektinformation / Flyer / Sachbericht 2011 / Sachbericht 2012 / Sachbericht 2013 / Sachbericht 2014